Aktuelles

Aktionswoche „No Game. Sicher Fahren – Sicher Leben“ an den GSWT

Konzentrationstester

Statistisch gesehen haben Fahranfänger und Junge Fahrer in Deutschland nach wie vor das mit Abstand höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr. Viele Unfälle dieser Altersgruppe ereignen sich aufgrund von Alkohol oder Drogen am Steuer, oft werden dabei Menschen verletzt oder sogar getötet. Und gerade zur „fünften Jahreszeit“ scheint die Hemmschwelle, sich doch noch hinter das Steuer zu setzen – man wird ja schon irgendwie ankommen –, erschreckend gering.
Wie fatal solche Entscheidungen sein können und wie wichtig es ist, verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen – darauf möchte das Präventionsprojekt der Polizei „No Game. Sicher Fahren – Sicher Leben.“ aufmerksam machen. Zu diesem Zweck führten die Beamten der Verkehrsprävention Waldshut-Tiengen, Thorsten Stauch, Waldemar Werner, Jürgen Spill, Nicole Trefzer und Michaela Jehle, auch in diesem Jahr wieder kurz vor der Fastnacht, nämlich vom 23. Januar bis zum 09. Februar 2017, schulübergreifend entsprechende Aktionswochen an den Gewerblichen Schulen, den Kaufmännischen Schulen und an der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut durch.

Rauschbrillen

In den einzelnen Informationsveranstaltungen, an welchen Jungfahrer aus den Voll- und Teilzeitklassen teilnahmen, wurden nicht nur theoretische Grundlagen wie Sicherheitsaspekte und die Auswirkungen von Geschwindigkeit, Ablenkung, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr thematisiert, sondern auch praktisches Erleben durch die sogenannten Rauschbrillen, welche eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol simulieren.
Zudem konnten die SchülerInnen am letzten Tag der Aktionswoche beim Promo-Stand der Aktion „Runter vom Gas“ die eigene Konzentration auf den Prüfstand stellen. Die besten Teilnehmer dieses Konzentrationstests erhielten kleine Preise, die von der Verkehrswacht Waldshut gestiftet wurden.
Wenn auch nur ein einziger Unfall durch die Präventivarbeit der Verkehrspolizei verhindert werden kann, hat sich der Aufwand gelohnt! Ein besonderer Dank für das große Engagement gilt den Beamten der Verkehrsprävention Waldshut-Tiengen, den Mitarbeitern der Aktion „Runter vom Gas“ sowie dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Zurück